Supremacard Erfahrungen: Prepaid Mastercard ohne SCHUFA im Test
Die Supremacard ist eine Prepaid-Debit Mastercard von PayCenter, die komplett ohne SCHUFA-Prüfung auskommt. Dazu gibt es aktuell 100 € Startguthaben als Willkommensbonus. Klingt gut — aber lohnt sich die Karte bei einer Jahresgebühr von 79 € wirklich? Wir haben die Supremacard getestet und teilen unsere ehrlichen Erfahrungen.
Supremacard im Test: Unsere Erfahrungen mit der Prepaid Mastercard

Prepaid Mastercard ohne SCHUFA-Prüfung
100 € Startguthaben als Willkommensbonus
Weltweit kostenlos bezahlen ohne Fremdwährungsgebühr
Optionales Kontoangebot mit IBAN
P-Konto Funktion kostenlos verfügbar
Die Supremacard richtet sich gezielt an Menschen, die bei klassischen Banken Schwierigkeiten haben — etwa wegen negativer SCHUFA-Einträge oder fehlender Bonität. Als Prepaid-Karte funktioniert sie auf Guthabenbasis: Du lädst Geld auf und kannst nur das ausgeben, was auf der Karte ist. Eine Verschuldung ist damit ausgeschlossen.
Herausgeber ist die PayCenter GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. PayCenter ist ein von der BaFin reguliertes E-Geld-Institut und seit über 15 Jahren am Markt. Die Karte wird im Mastercard-Netzwerk betrieben, was dir weltweit über 36 Millionen Akzeptanzstellen sichert.
In unserem Test haben wir die Supremacard insgesamt mit 3,5 von 5 Sternen bewertet. Die SCHUFA-Freiheit und das weltweite kostenlose Bezahlen sind echte Pluspunkte. Die Jahresgebühr von 79 € und die Bargeldgebühren trüben das Bild etwas.
Supremacard Kosten und Gebühren auf einen Blick
Bevor du dich entscheidest, solltest du die Kosten kennen. Hier findest du alle wichtigen Gebühren der Supremacard im Überblick:
| Gebühr | Betrag |
|---|---|
| Jahresgebühr (1. Jahr) | 79,00 € |
| Jahresgebühr (ab 2. Jahr) | 79,00 € |
| Bezahlen in Deutschland | kostenlos |
| Bezahlen in der Eurozone | kostenlos |
| Bezahlen weltweit | kostenlos (keine Fremdwährungsgebühr) |
| Bargeld abheben (Deutschland) | 5,00 € |
| Bargeld abheben (Eurozone) | 5,00 € |
| Bargeld abheben (weltweit) | 5,00 € |
| Bargeldlimit | 2.500 € pro Monat |
| Kontofunktion (optional) | 5,00 € pro Monat |
| P-Konto Funktion | kostenlos |
| Banking App | kostenlos |
Vorteile und Nachteile der Supremacard
Was uns an der Supremacard gefällt
- Keine SCHUFA-Prüfung: Die Supremacard ist für jeden erhältlich — unabhängig von deiner Bonität oder SCHUFA-Situation. Das macht sie zu einer echten Alternative, wenn dir andere Banken absagen.
- 100 € Startguthaben: Nach Eröffnung eines Guthabenkontos erhältst du 100 € geschenkt. Das relativiert die Jahresgebühr im ersten Jahr erheblich.
- Weltweit kostenlos bezahlen: Egal ob in Deutschland, Europa oder im Ausland — beim Bezahlen fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Auch keine Fremdwährungsgebühr. Das ist bei Prepaid-Karten alles andere als selbstverständlich.
- P-Konto kostenlos: Falls du ein Pfändungsschutzkonto benötigst, bietet die Supremacard diese Funktion kostenlos an.
- Kein Girokonto nötig: Du brauchst kein separates Bankkonto, um die Karte zu nutzen.
Was uns weniger überzeugt
- Jahresgebühr von 79 €: Die Karte ist nicht günstig. Zwar wird das im ersten Jahr durch den 100-€-Bonus ausgeglichen, ab dem zweiten Jahr zahlst du aber den vollen Preis.
- Bargeldgebühren: 5 € pro Abhebung — egal wo auf der Welt. Wenn du häufig Bargeld brauchst, summiert sich das schnell.
- Prepaid-Limitierungen: Als Prepaid-Karte gibt es keinen Kreditrahmen. Du kannst nur ausgeben, was du vorher aufgeladen hast.
- Kontofunktion kostet extra: Die optionale IBAN und Kontofunktion schlägt mit 5 € monatlich zu Buche — das sind 60 € im Jahr zusätzlich.
Supremacard beantragen: Voraussetzungen und Ablauf
Die Beantragung der Supremacard ist unkompliziert und läuft komplett online ab. Da keine Bonitätsprüfung stattfindet, sind die Voraussetzungen minimal:
- Mindestalter: 18 Jahre
- Wohnsitz in Deutschland
- Gültiges Ausweisdokument (Personalausweis oder Reisepass)
Supremacard beantragen: So funktioniert’s
- Online-Antrag ausfüllen: Besuche supremacard.de und fülle das Antragsformular aus. Du brauchst nur grundlegende Angaben zu deiner Person.
- Identität bestätigen: Die Legitimation erfolgt über ein gängiges Verfahren. Du brauchst dafür deinen Personalausweis oder Reisepass.
- Karte erhalten und aktivieren: Deine Supremacard wird dir per Post zugeschickt. Nach der Aktivierung kannst du sie sofort aufladen und nutzen.
- Startguthaben sichern: Eröffne das optionale Guthabenkonto und sichere dir die 100 € Startguthaben.
Supremacard Login und Nutzung im Alltag
Über den Online-Bereich auf supremacard.de oder die kostenlose Banking App hast du jederzeit Zugriff auf dein Kartenkonto. Im Login-Bereich kannst du deinen Kontostand prüfen, Transaktionen einsehen und Aufladungen vornehmen.
Die App bietet zusätzlich Push-Benachrichtigungen bei Kartenumsätzen und die Möglichkeit, deine Karte bei Verlust sofort zu sperren. Außerdem gibt es die GeoControl-Funktion, mit der du festlegen kannst, in welchen Ländern deine Karte einsetzbar ist — ein praktisches Sicherheitsfeature.
Die Karte unterstützt kontaktloses Bezahlen per Mastercard-Technologie. Apple Pay oder Google Pay werden allerdings aktuell nicht direkt unterstützt.
Ist die Supremacard die richtige Wahl für dich?
Die Supremacard ist keine Karte für jeden. Sie richtet sich klar an eine bestimmte Zielgruppe — und für diese kann sie eine sehr gute Lösung sein.
Die Supremacard passt zu dir, wenn:
- Du eine negative SCHUFA hast und trotzdem eine vollwertige Mastercard brauchst
- Du viel im Ausland unterwegs bist und kostenlos bezahlen möchtest
- Du ein P-Konto benötigst und dabei eine Kreditkarte nutzen willst
- Du eine Karte auf Guthabenbasis suchst, um deine Ausgaben besser zu kontrollieren
Die Supremacard passt weniger, wenn:
- Du eine kostenlose Kreditkarte suchst — es gibt günstigere Alternativen ohne Jahresgebühr
- Du häufig Bargeld abhebst — die 5 € pro Abhebung werden teuer
- Du einen echten Kreditrahmen brauchst — als Prepaid-Karte bietet die Supremacard das nicht
Supremacard Alternativen: Wie schneidet sie im Vergleich ab?
Es gibt einige Alternativen zur Supremacard auf dem Markt. Wenn du eine Kreditkarte ohne SCHUFA suchst, könnten auch die Extra-Karte Kreditkarte oder die Viabuy Prepaid Mastercard für dich in Frage kommen.
Falls du deine Optionen breiter prüfen möchtest, kannst du über GIROMATCH kostenlos und SCHUFA-neutral verschiedene Angebote vergleichen. Wir arbeiten mit über 50 Partnerbanken zusammen und finden oft Lösungen, auch in schwierigen Situationen.
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Häufige Fragen zur Supremacard
Was ist die Supremacard?
Die Supremacard ist eine Prepaid-Debit Mastercard der PayCenter GmbH. Sie funktioniert auf Guthabenbasis und kommt ohne SCHUFA-Prüfung aus. Die Karte wird weltweit an über 36 Millionen Mastercard-Akzeptanzstellen akzeptiert.
Ist die Supremacard wirklich ohne SCHUFA?
Ja, bei der Beantragung der Supremacard findet keine SCHUFA-Abfrage statt. Die Karte ist unabhängig von deiner Bonität erhältlich. Das liegt daran, dass es sich um eine Prepaid-Karte handelt — du gibst nur aus, was du vorher aufgeladen hast.
Was kostet die Supremacard?
Die Jahresgebühr beträgt 79 € pro Jahr. Im Gegenzug fallen beim Bezahlen — auch im Ausland — keine zusätzlichen Gebühren an. Bargeldabhebungen kosten 5 € pro Vorgang. Aktuell gibt es 100 € Startguthaben bei Eröffnung eines Guthabenkontos.
Wie lade ich die Supremacard auf?
Du kannst die Supremacard per Überweisung auf das Kartenkonto aufladen. Wenn du die optionale Kontofunktion mit eigener IBAN nutzt, geht das besonders einfach. Die Aufladung dauert in der Regel 1–2 Werktage.
Kann ich die Supremacard als P-Konto nutzen?
Ja, die Supremacard bietet eine kostenlose P-Konto-Funktion (Pfändungsschutzkonto). Das ist besonders für Personen relevant, die einen Pfändungsschutz benötigen und gleichzeitig eine Mastercard nutzen möchten.
Fazit: Für wen lohnt sich die Supremacard?
Die Supremacard ist eine solide Prepaid Mastercard für alle, die aufgrund ihrer SCHUFA-Situation keine klassische Kreditkarte erhalten. Die Kombination aus SCHUFA-Freiheit, weltweitem kostenlosen Bezahlen und dem 100-€-Startguthaben macht sie zu einer attraktiven Option in diesem Segment.
Die Jahresgebühr von 79 € und die Bargeldgebühren sind der Preis, den du für diese Flexibilität zahlst. Wenn du die Karte primär zum Bezahlen nutzt und selten Bargeld brauchst, kann sich die Supremacard durchaus lohnen — vor allem im ersten Jahr, wenn der Bonus die Gebühr mehr als ausgleicht.
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